Der südliche Teil des Tegeler Forsts bietet ein 692 Hektar großes Waldgebiet mit mehreren Wanderwegen, die durch den Wald und entlang des Tegeler Seeufers führen. Du kannst Damwild, Wildschweine, Rehe und Mufflons beobachten, die hier frei leben. Je nach gewählter Strecke lassen sich mehrere Stunden im Wald verbringen, wobei Alt-Tegel als guter Ausgangspunkt gilt.
Neben den Wegen gibt es einige konkrete Punkte, die sich entdecken lassen: Die Dicke Marie, eine alte Eiche, die Waldkirche, eine Badestelle am Tegeler See, den höchsten Baum Berlins sowie Sturmtafeln und eine naturschutzfachliche Referenzfläche. Bemerkenswert ist die Dünenlandschaft, die mitten in Berlin eine ungewöhnliche Naturkulisse schafft. Ein kleiner Tiergehege-Bereich ist ebenfalls vorhanden.
Zum Baden stehen mehrere Stellen am Ufer zur Verfügung, die sich bei warmem Wetter gut für eine Pause eignen. Manche Bänke entlang der Wege sind gestalterisch auffällig und bieten sich zum Ausruhen an. Die Wege eignen sich sowohl zum Wandern als auch zum Radfahren. Für Familien mit Kindern gibt es einen Spielplatz, und das Gelände ist allgemein gut begehbar.
An Wochenenden ist das Gebiet stark besucht, was die Ruhe einschränken kann. In manchen Rezensionen wird auf Müll an Rastplätzen und auf Spielflächen hingewiesen, ebenso auf verschmutzte Wasserstellen. Hunde sind häufig ohne Leine unterwegs, was zu Konflikten führen kann. Einige Holzgeländer sind beschädigt. Trotz dieser Punkte bleibt der Wald ein gut genutztes Erholungsgebiet mit direktem Zugang zur Havel und Nähe zum Tegeler See, wo auch Restaurants zu finden sind. Pilze lassen sich ebenfalls sammeln. Kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung.



