Am Tegeler See im Norden Berlins kannst du an Badestränden schwimmen, Boote ausleihen oder entlang der Uferwege spazieren. Der See erstreckt sich über eine Länge, die eine vollständige Umrundung zu Fuß mit rund 18 Kilometern zu Buche schlägt. Sieben Inseln liegen im Wasser, einige davon sind per Fähre erreichbar. Die Fähre Burchardi verbindet beide Uferseiten und ermöglicht es dir, den See auch im Winter vollständig zu umrunden, ohne einen großen Umweg zu nehmen.
Die Greenwich Promenade ist ein beliebter Ausgangspunkt für Spaziergänge. Von hier aus erreichst du über die Sechserbrücke und vorbei an Ruderclubs und Bootsliegeplätzen verschiedene Abschnitte des Ufers. Fußgängerbrücken über Kanäle verbinden die Wege miteinander und sind gut begehbar. Unterwegs begegnen dir Schwäne und Enten, die sich entlang des Wassers aufhalten. Die Seeterrassen bieten Gastronomie direkt am Ufer, allerdings sind sie nicht durchgängig geöffnet.
Mehr als 20 Segelvereine haben hier ihre Liegeplätze, dazu kommen mehrere Angelverbände. Das Strandbad liegt etwas abseits der Promenade und ist zu Fuß von den gut erreichbaren Punkten am See weiter entfernt. Der Bootsverleih ermöglicht es dir, mit Tretbooten auf dem Wasser unterwegs zu sein. Außerdem gibt es Schiffsverbindungen, die dich von hier aus in die Berliner Innenstadt bringen. Minigolf ist ebenfalls vor Ort verfügbar.
Die Lage ist ruhig, allerdings musst du beachten, dass der Tegeler See etwas außerhalb liegt. Wer in der Nähe wohnt, ist schnell da, für andere bedeutet die Anreise einen längeren Weg. Am Wochenende und an frühen Sonntagmorgen ist es besonders entspannt, unter der Woche nachmittags ebenfalls gut zu besuchen. Die Umgebung verbindet historische Gebäude mit moderner Architektur und liegt in einem Naturschutzgebiet.



