Die Teufelsmauer am Königsstein ist eine geologische Besonderheit, die sich als schmaler Grat aus Sandsteinfelsen aus der ansonsten flachen Landschaft am Harzrand erhebt. Das etwa 20 Kilometer lange Naturdenkmal verläuft im nördlichen Harzvorland von Blankenburg bis Ballenstedt, und der Abschnitt am Königsstein gehört zu den markantesten. Die einzelnen Felsen tragen eigene Namen und sind zum Teil steil und hoch aufragend, darunter der Königsstein selbst, der durch seine Größe und Form auffällt.
Ein ausgeschilderter Rundweg führt einmal um die Felsformation herum und dauert rund eine Stunde. Der Weg ist gut begehbar, enthält aber viele Treppen, die auf und ab führen. Wer vom Parkplatz in der Nähe des Hofladen startet, kann links herum gehen und die Teufelsmauer zunächst von hinten sehen, später nach unten absteigend passiert man die Vorderseite mit den Felsen, die nach Tieren oder Gesichtern wie dem Löwen oder dem Hexengesicht benannt sind. Kinderwagen und Rollstühle sind wegen der Treppen nicht geeignet, obwohl die Gegend als kinderfreundlich gilt. Teilweise verläuft der Weg über festgetretene Grasnarbe, weshalb Zecken vorkommen können.
Die Aussichtspunkte entlang des Weges bieten Blicke über die Harzwälder und Wiesenlandschaften. Im Sommer hängen entlang des Gebiets Kirschbäume mit reifen Früchten, im Winter sorgen Schnee und klare Luft für andere Lichtverhältnisse. Auch Tiere wie größere Rehrudel sind in der Nähe zu beobachten. Wer von Neinstedt oder Blankenburg startet, kann längere Wanderungen von etwa neun Kilometern unternehmen und die Stempelstelle 74 am Hamburger Wappen mitnehmen.
In der Nähe des Parkplatzes befindet sich ein Hofladen mit Hofkiosk, der Softeis anbietet, dazu gibt es ein kleines Streichelgehege. Hunde sind auf den Wegen erlaubt und können frei schnüffeln. Der Weg eignet sich für Wanderer, Naturfotografen und Familien mit Kindern, die gut zu Fuß sind. Die Parkplätze sind teils gebührenpflichtig, teils kostenlos.

