Im Tierpark Hagenbeck begegnest du Tieren aus aller Welt in Gehegen, die ohne sichtbare Gitter auskommen. Die Anlage wurde bereits 1907 eröffnet und gilt als einer der ersten Zoos weltweit, der auf natürliche Barrieren wie Wassergräben setzte. Heute leben hier zahlreiche Arten, wobei die Zahl der Tiere in den letzten Jahren zugunsten größerer Gehege und besserer Haltungsbedingungen reduziert wurde.
Mehrere Bereiche stechen besonders hervor. Die Eismeeranlage ermöglicht es, Pinguine, Robben und andere Bewohner kalter Gewässer auch unter Wasser zu beobachten – mit etwas Geduld kannst du die Tiere beim Tauchen verfolgen. In der Pinguinhalle kommst du den Vögeln sehr nah. Fütterungsshows bei den Elefanten und Orang-Utans werden mit informativen Vorträgen begleitet, bei denen die Tierpfleger oft im Anschluss Fragen beantworten. Freilaufende Pfauen und Kaninchen begegnen dir auf den Wegen, wobei die Pfauen mitunter recht angriffslustig sein können, besonders wenn sie Jungtiere haben.
Das Tropen-Aquarium ist Teil des Geländes und kann separat oder als Kombiticket gebucht werden. Es zeigt Krokodile, tropische Fische und ein Haiatoll mit großer Panoramascheibe, an der du dich hinsetzen und die Tiere beobachten kannst. Viele Besucher empfehlen, Tierpark und Aquarium nicht am selben Tag zu besichtigen, da es für einen Tag zu viel ist.
Die Wege sind Sand- und Erdwege, nicht asphaltiert, aber gut begehbar und auch für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeignet. Mehrere Spielplätze verteilen sich über das Gelände. Die WC-Anlagen werden als sehr sauber beschrieben. Gastronomie ist vorhanden, die Preise liegen allerdings hoch. An vielen Stellen findest du schattige Plätze zum Ausruhen. Einige Gehege werden derzeit vergrößert und modernisiert, sodass Baustellen sichtbar sind.
Das Parkhaus liegt direkt gegenüber und kostet vier Euro für den ganzen Tag. Plane für den Besuch mindestens sechs Stunden ein, wenn du beide Bereiche sehen möchtest.


