Die Überseebrücke führt als überdachte, weiße Konstruktion vom Ufer direkt zu den Ablegestellen im Hamburger Hafen. Der Boden besteht aus Holz, und durch die Überdachung bleibt der Weg auch bei Regen trocken. Von hier lassen sich die Elbe, vorbeifahrende Schiffe und die gegenüberliegende Uferseite beobachten. Die Brücke dient als kostenloser Aussichtspunkt und ist ein beliebter Anleger für Museumsschiffe wie die Cap San Diego.
Durch die verglaste Konstruktion kannst du die Umgebung auch bei Wind und Wetter beobachten, allerdings sind die Fenster nicht immer streifenfrei sauber, was beim Fotografieren stören kann. Der Blick auf die im Hafen liegenden Schiffe und das Wasser ist dennoch lohnenswert. An sonnigen Tagen entstehen durch das Licht besondere Lichtstimmungen, die Fotografen schätzen. Bei bewölktem Wetter bleibt die Atmosphäre ruhiger, aber auch dann gibt es zahlreiche Motive zu entdecken.
Die Überseebrücke ist ein Ausgangspunkt für Hafenrundfahrten, die von den Ablegestellen direkt an der Brücke starten. An Veranstaltungstagen wie den Hamburger Cruise Days kann es hier sehr voll werden, da der Standort gute Sicht auf die ausfahrenden Kreuzfahrtschiffe bietet. Die Menschenmenge macht es dann schwierig, freie Sicht zu bekommen, aber die Stimmung ist lebhaft.
Abends wird die Brücke durch die Überdachung etwas dunkel, was bei längeren Aufenthalten auffallen kann. Tagsüber ist die Promenade rund um die Brücke gut zum Flanieren geeignet. Die Brücke ist vom Ufer aus als weißes Band schon von weitem sichtbar und liegt abseits der stärker frequentierten Touristenrouten. Wer das Rauschen des Wassers mag, findet hier einen ruhigen Platz zum Verweilen. Der Zugang ist rollstuhlgerecht gestaltet.



