Der Baumwipfelpfad führt auf einer Hängeseilkonstruktion 540 Meter lang durch die Baumkronen, in einer Höhe zwischen 30 und 40 Metern. Die Stahlkonstruktion ist an Seilen aufgehängt, schwingt bei Wind oder vielen Besuchern leicht mit und ist deshalb für Menschen mit starker Höhenangst eine Herausforderung. An klaren Tagen reicht die Aussicht über die Allgäuer Alpen bis zum Bodensee. Ein Panorama-Aufzug bringt auch Rollstuhlfahrer und Kinderwagen problemlos auf den Pfad.
Das 60.000 Quadratmeter große Areal bietet mehr als nur den Pfad. Über 70 Stationen verteilen sich auf dem Gelände, darunter ein Geschicklichkeitsparcours, ein Barfußpfad, eine große Röhrenrutsche und ein Streichelzoo. An mehreren Stellen gibt es Kugelbahnen und Geschicklichkeitsspiele, für die am Eingang Holzkugeln für zwei Euro erhältlich sind. Die Stationen erklären spielerisch den Lebensraum Wald. Die meisten Wege am Boden sind barrierefrei, auch mit Kinderwagen gut befahrbar.
Vom Parkplatz zum Eingang sind es etwa acht bis zehn Minuten Fußweg bergauf. Das Gelände ist gepflegt, das Personal wird als freundlich beschrieben. Selbst an gut besuchten Tagen verteilen sich die Besucher auf der weitläufigen Anlage. Wer morgens zur Öffnung kommt, hat mehr Ruhe.
Toiletten und Mülleimer gibt es nur im Eingangsbereich, die sanitären Anlagen sind dort allerdings knapp bemessen. Die Gastronomie vor Ort ist regional, wird von manchen Besuchern aber als etwas teuer empfunden. Hunde dürfen auf dem Gelände an der Leine geführt werden, auf den Baumwipfelpfad dürfen sie aus Sicherheitsgründen nicht mit. Kostenfreie Hundeboxen stehen zur Verfügung. Das Parken ist gebührenpflichtig, zusätzlich zum Eintrittspreis.
