Von der Bergstation der Wallbergbahn führt ein etwa 30-minütiger Weg zum Gipfelkreuz auf 1722 Metern. Der letzte Abschnitt ist felsig und stellenweise steil, an einigen Passagen muss man leicht kraxeln. Mit festem Schuhwerk ist der Aufstieg gut zu bewältigen, Trittsicherheit sollte aber vorhanden sein. Im Winter können Teile der Nordseite vereist sein, dann ist Vorsicht geboten.
Die Aussicht vom Gipfel reicht weit über den Tegernsee hinaus. Im Westen sieht man Karwendel, Wetterstein und Zugspitze, bei guter Sicht im Südosten bis zu den Hohen Tauern und zum Großglockner. Direkt an der Bergstation steht eine kleine Kapelle, das sogenannte Kircherl, die gerne als Fotomotiv genutzt wird.
Wer sportlich unterwegs ist, wandert den steilen Weg hinauf, viele nutzen für den Rückweg die Seilbahn. Während der Fahrt lassen sich per QR-Code Informationen zum Bau der Bahn und zur Umgebung abrufen. An der Bergstation befindet sich das Panoramarestaurant mit Glasfront und Terrasse, das Biergarten und Apfelstrudel anbietet.
Im Winter ist die Naturrodelbahn in Betrieb, mit 6,5 Kilometern eine der längsten in Deutschland. Die Abfahrt macht Spaß, setzt aber voraus, dass man sicher lenken und bremsen kann. Der Streckenzustand hängt stark von den Schneeverhältnissen ab, eine vorherige Prüfung ist sinnvoll. Bei geeignetem Wind starten hier auch Gleitschirmflieger.
Der Aufstieg von der Talstation ist anstrengend und durchgehend steil. Wer direkt von unten hochgeht, sollte entsprechende Kondition mitbringen. Die Kombination aus Wanderung und Seilbahnfahrt ist daher beliebt, um sowohl die Bewegung als auch die Aussicht ohne Überanstrengung zu genießen.



