Der Zürichsee erstreckt sich über mehr als 40 Kilometer zwischen Zürich im Nordwesten und Rapperswil im Südosten. An klaren Tagen reicht der Blick vom Ufer über das Wasser bis zu den Alpengipfeln. Die Uferzone ist dicht besiedelt, Straßen und Bahnlinien verlaufen entlang des Sees. Zwischen den Ortschaften und privaten Grundstücken finden sich aber immer wieder öffentlich zugängliche Stellen mit direktem Seezugang.
Im Sommer wird der See zum Baden genutzt. Die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft bietet Kursfahrten an, darunter eine kleine und eine große Rundfahrt. Von Zürich aus lassen sich mit der Tram die Seeufer gut erreichen, Parkplätze können vor allem am Wochenende knapp werden. Am Zürichseeufer in Zürich erstrecken sich Promenaden und Parkanlagen mit Cafés, Restaurants und Eisdielen. Auch in anderen Ortschaften am See gibt es Restaurants mit Blick aufs Wasser.
Rapperswil am südöstlichen Ende hat eine Altstadt und ebenfalls Uferpromenaden. Wanderwege oberhalb des Sees führen zu Aussichtspunkten mit Panoramablick auf das Wasser und die umgebende Landschaft. Einige höher gelegene Gebiete zeigen grüne Hügel mit Weideland. Im Winter herrscht eine andere Atmosphäre, das Wasser liegt ruhiger, die Szenerie wirkt klarer und leiser.
Der Zürichsee ist das ganze Jahr über frequentiert, ruhige Momente sind eher selten. Die Anbindung ist gut, das Ufer liegt in Zürich fußläufig vom Stadtzentrum entfernt. Es gibt öffentliche Toiletten entlang der Promenaden. Die Form des Sees ist lang gezogen und leicht gebogen, was je nach Standort unterschiedliche Aussichten auf das gegenüberliegende Ufer ermöglicht.
